VmfWin: Die Echtzeit-Virtualisierungsplattform für Windows
Die KUKA RTOS Virtual Machine und das darüberliegende Virtual Machine Framework
bieten eine weltweit einmalige, sehr leistungsfähige Plattform, um
beliebige Echtzeit-Betriebssysteme sehr einfach parallel zu Windows zu betreiben.
Die Echtzeitsoftware kann dabei wahlweise auf einem CPU Core parallel mit Windows oder auch auf
einem CPU Core exklusiv betrieben werden.
Auch der Betrieb verschiedener Echtzeitbetriebssysteme oder verschiedener Instanzen des
selben Echtzeitbetriebssystems auf verschiedenen CPU Cores ist möglich.
Einbetten eines RTOS oder von Real-time Firmware in Windows
Das im Lieferumfang enthaltene Mini RTOS und Mini BSP zeigen, wie einfach eine Portierung
durchgeführt werden kann. Sowohl das Aufsetzen der MMU als auch das Starten weiterer
CPU-Cores für den SMP-Betrieb sind hier examplarisch implementiert.
Features
Einzigartige Rechenzeit-Skalierbarkeit: Single Core und Multi Core CPU Support
Single Core (shared mode Betrieb): Windows als Idle-Loop des
Echtzeitbetriebssystems
Dual Core (exclusive mode Betrieb): Windows auf erstem CPU Core, RTOS auf
zweitem CPU Core
Dual Core (shared mode Betrieb): Windows nutzt auch den zweiten CPU Core
in der Idle-Loop des Echtzeitbetriebssystems
Flexible CPU-Nutzung in Multi-Core Umgebungen
Auf jedem CPU Core kann ein beliebiges RTOS gestartet werden
Verschiedene CPU Cores können zu einem SMP-Verbund zusammengefasst werden
(Beispiel: 2 CPU Cores Windows, 2 CPU Cores VxWorks SMP)
RTOS SMP-Betrieb ist sogar auf Dual-Core CPU möglich!
Leistungsfähige Plattform
Das selbe RTOS-Image kann durch Konfigurationseinstellung wahlweise auf
Single-Core oder auf Multi-Core Systemen verwendet werden
Ein Auswechseln (Wartung) der RTOS-VM ist ohne Änderung des
RTOS-Images möglich
Unterstützung aller Intel und auch AMD Prozessoren
(auch ohne Prozessor-Virtualisierungs-Zusatz)
Keine Hardware-Abhängigkeit des RTOS-Image
Leistungsfähiges Device-Management: Zuordnung der Hardware-Devices
zum jeweiligen RTOS im Windows Gerätemanager
2 virtuelle frei programmierbare Timer.
Timestamping und Rechenzeit-Analysefunktionen.
Zusatzdienste: Windows/RTOS Kommunikation
Shared Memory: Direkter Zugriff auf gemeinsame Speicherbereiche
Shared Events: Benachrichtigung durch benannte Events
Daten-Zugriffs-Synchronisation: Interlocked Data Access
Datums und Uhrzeit-Synchronisation
Virtueller Serieller Datenkanal
Network Packet Library: Basisdienste zum Austausch von Ethernet-Daten
Einfache Umsetzung
Keine Portierung auf eine neue Plattform notwendig, die RTOS-VM ist ein
binäres Modul
Anpassung auf ein neues RTOS durch Erstellen eines Board-Support-Package
Der Zugriff auf die (insbesondere bei Multi-Core Systemen sehr komplexe)
Hardwarezugriff erfolgt (in der Regel) durch Aufruf von VMF-Funktionen
Verwendung der Network Packet Library: Schnelle und Einfache Umsetzung der
Netzwerk-Kommunikation